Lotus XI
Der Lotus XI mit seiner wunderschönen und aerodynamischen, von Frank Costin entwickelten Karosserie wurde ab 1955 im Werk von Hornsey gebaut. Dieses Modell wurde in drei Ausführungen angeboten: Modell Le Mans mit einem 1,1- oder 1,5-I-CoventryClimax-Motor, De-Dion-Hinterachse, Scheibenbremsen und verschiedenen Übersetzungsverhältnissen im Achsgetriebe; Modell Club mit starrer Hinterachse. Trommelbremsen und einem mit geringerem Hubraum; Modell Sport, wirtschaftlicher, kleiner und mit seitlich stehenden Ventilen. Der niedrige überragende dieses Modells zeigte sich in Monza, wo ein Modell XI Tourenwagen, der lediglich über eine Plexiglaskuppel über dem Fahrersitz verfügte, eine Runde mit 230 km/h zurücklegte und in einer Stunde 221 km fuhr. Um die erheblichen Aerodynamik-Kenntnisse Costins noch mehr herauszustellen, denke man nur daran, dass der Lotus XI bei einer Geschwindigkeit von 161 km/h im Durchschnitt nicht weniger als 11,5 km mit einem Liter fuhr. 1957 wurde die alte Gelenk-Vorderachse, ein typisches Merkmal der ersten Lotus-Modelle, durch eine Radaufhängung mit Querlenkern ersetzt, die die Stabilität und die Fahreigenschaften deutlich verbesserte. 1985 wurde der Westfield, ein Duplikat des Lotus XI mit Glasfaserkarosserie, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Lotus Elan
Erstmals wurde dieser Sportwagen 1962 vorgestellt. Er war optisch sehr gelungen und bei Rennsportveranstaltungen äußerst erfolgreich. 1989 ließ Lotus diesen Namen in Form eines keilförmigen Roadsters wieder aufleben. Dieser verfügte über einen Isuzu-Motor in zwei Leistungsstufen. Er konnte aber weder sportlich noch in Bezug auf die Verkaufszahlen an seinen Vorgänger anknüpfen. die koreanische Marke Kia versuchte sich Ende der neunziger Jahre daran, dieses Fahrzeug minimal überarbeitet zu produzieren. Dieses Modell wurde zumindest offiziell nie nach Deutschland importiert.


Lotus Europa
Dieses Modell, das im Dezember 1966 vorgestellt wurde war ursprünglich nur für die ausländischen Märkte bestimmt. Es verfügte über den gleichen Motor wie der Renault 16 mit Vorderradantrieb, jedoch war er um 180° gedreht und als Mittelmotor eingebaut. All dies verlieh dem Europa eine Straßenlage und Fahreigenschaften, die eines Rennwagens würdig waren, und auch sein Rahmen war für Motoren mit mehr als nur 1470 cm³ ausgelegt. Die Karosserie aus glasfaserverstärktem Polyester war mit einem Zentralträgerchassis aus Stahlblech verklebt. Diese Kombination war Voraussetzung für die hervorragenden Fahreigenschaften, sie hatte aber den Nachteil einer schlechten Reparaturfähigkeit. 1969, anlässlich des Erscheinens der zweiten Serie, wurden Chassis und Karosserie deshalb miteinander verschraubt. Gleichzeitig wurde für den amerikanischen Markt ein Motor mit 1565 cm³ eingeführt. 1971 wurde der Europa TwinCam vorgestellt, der über einen Motor mit zwei Nockenwellen im Leichtmetallkopf und 1558 cm³ verfügte, wie er bereits im Lotus Elan eingebaut wurde. Ein Jahr später ging man zur leistungsgesteigerten Version „Big Valve“ (ähnlich Elan Sprint) über und verband ihn mit einem Renault 5-Gang-Getriebe. Diese neue Ausführung nannte man Europa Special.

Leistungen:

* Europa S1, S2 (1470cc) 78 PS
* S2 (1565cc) 83 PS
* Twin Cam 105 PS
* Twin Cam Special 126 PS


Lotus Elite
Als Colin Chapman beschloss, ein Modell mit geschlossener Karosserie zu bauen, war er sich wohl bewusst, dass die Kosten für die Pressen, die zur Produktion einer Stahlkarosserie nötig sind, zu hoch gewesen wären, und dass auch eine Hand geformte Karosserie aus Leichtmetall nicht viel wirtschaftlicher gewesen wäre. Es blieb also nur noch die Möglichkeit, Glasfaser einzusetzen. Chapman sprach sich daher für ein mit der Radaufhängung und der Motorlagerung verbundenes Trägergerüst aus, auf das dann die Verkleidungen geklebt wurden. Der Lotus Elite war also das erste Automobil mit selbst tragender Glasfaserkarosserie. Als er 1957 auf der London Motor Show vorgestellt wurde, war der Elite der einzige in England hergestellte Sportwagen mit oben liegender Nockenwelle. Merkwürdigerweise war sein Leichtmetallmotor ursprünglich für eine tragbare Feuerwehrpumpe entwickelt worden. Dieses Modell, von dem insgesamt nur 988 Stück hergestellt wurden, war eigentlich als Sportwagen gedacht, doch aufgrund seiner Fahreigenschaften wurde er unweigerlich zum Rennwagen. Der Elite erreichte den ersten und den zweiten Platz seiner Klasse in Le Mans 1961-1963.

Lotus Esprit
Die ersten stilistischen Entwürfe für den Esprit beruhten auf Vorschlägen von Giorgetto Giugiaro. Sie sahen die Verwendung eines dem Lotus Europa sehr ähnlichen, wenn auch etwas größeren Rahmens vor. Der Esprit wurde 1972 in Turin vorgestellt, doch während der drei Jahre zwischen der Vorstellung des Prototyps und dem Produktionsbeginn wurde der Originalentwurf entscheidend verbessert (Lagerung der Hinterradaufhängung mit Dreiecks-Versteifungen, Verkleidungen der Karosserie in anderer Form, Lotus-907-Motor V6 aus Leichtmetall mit zwei oben liegenden Nockenwellen). Bei dem Motor handelte es sich um den gleichen, der drei Jahre zuvor für den vom Pech verfolgten Jensen-Healey verwendet wurde. Das Getriebe der endgültigen Ausführung, ein Citroen5-Gang-Schaltgetriebe, war identisch mit dem Maserati-Merak-Getriebe. Anfangs hatte der Esprit nicht den erhofften Erfolg, doch wurde 1978 trotzdem eine zweite Serie (S2) vorgestellt. Anlässlich des Genfer Autosalons 1980 stellte Lotus eine Ausführung mit Ladermotor vor, den Turbo Esprit, der mit der 2,2-l-Ausführung des Sechzehnventilers Lotus 907 ausgerüstet war. Dieser Motor, der für den Sunbeam Lotus entwickelt worden war, konnte dank seines Turboladers Garett AI Research eine Höchstleistung von 210 PS erreichen. Im gleichen Jahr wurde ein weiterer Esprit, auch dieser mit 2,2-l-Motor, jedoch ohne Turbolader, vorgestellt. Er hieß S 2,2. Dieses Modell konnte von 0 auf 96 km/h in 6,7 Sekunden beschleunigen, die sportlichere Ausführung Turbo Esprit in nur 5,6 Sekunden. Der Lotus Esprit wurde bis 2003 gebaut. Seitdem ist der Lotus Elise/Exige das letzte verbliebene Modell.

Bekannt wurde der Lotus Esprit vor allem durch seine Rolle als James Bond Auto in den Filmen Der Spion, der mich liebte (1977) und In tödlicher Mission (1981) und seinen Auftritt in Pretty Woman.

Lotus Elise
Der Lotus Elise ist ein kleiner straßenzugelassener Sportwagen als Cabrio mit optionalem Hardtop. Besondere Kennzeichen sind runde, geschwungene Formen, ein mit je nach Ausstattung weniger als 700 kg äußerst geringes Gewicht und, je nach Version, von 120 bis 192 PS vergleichsweise starken Motoren.

Der Lotus Elise bildet außerdem die Grundlage für den Opel Speedster.

Lotus Exige
Der Lotus Exige ist eine geschlossene Version des Lotus Elise mit etwas mehr Rennambition.

Lotus Carlton / Omega
ist eine Sportlimousine des Fahrzeugherstellers Lotus, welche auf Basis des Opel Omega von Lotus entwickelt und in einer Kleinserie von 930 Exemplaren in Großbritannien produziert wurde. Das Fahrzeug wurde im Jahr 1991 vorgestellt und galt seinerzeit als schnellste Serienlimousine der Welt. In Deutschland wurde der Lotus Omega vom Opel-Händlernetz vertrieben. Der Sechszylindermotor mit vier Ventilen pro Zylinder hat einen Hubraum von 3,6 Litern und erreicht durch eine Biturboaufladung eine Leistung von 277kW/377PS. Das maximale Drehmoment beträgt 557 Nm. Der Lotus Omega beschleunigt von 0 bis 100 km/h in 5,5 Sekunden, seine Höchstgeschwindigkeit erreicht er bei 280 km/h.

Neben dem Motor wurden auch das Fahrwerk und die Bremsanlage von Lotus entwickelt. Die ursprünglich vom Opel Omega stammende Karosserie wurde entsprechend den technischen Veränderungen mit Kotflügelverbreiterungen, voluminösen Stoßstangen, Luftauslässen in der Motorhaube sowie einem großen Heckspoiler verändert. Sie unterscheidet sich daher optisch erheblich vom Basismodell.
Jedes der 930 gebauten Fahrzeuge erhielt eine eigene Modellnummer von 001 bis 930.
In Großbritannien wurde der Lotus Omega als Lotus Carlton angeboten.

Ausstellung Lotus West AG

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